AnaCredit Reporting Manual Part III - Case studies (first edition, 2017)

31.05.2017 Ausgabe first edition frühere Version

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Zusammenfassung

Es handelt sich um Teil III des AnaCredit Reporting Manual der Europäischen Zentralbank (EZB), erste Ausgabe vom Mai 2017, mit Stand 31. Mai 2017. Das Manual ist ein nicht rechtsverbindliches Auslegungs- und Praxisdokument zu den Meldeanforderungen der AnaCredit‑Verordnung, wobei die allein rechtsverbindliche Grundlage die Verordnung (EU) 2016/867 (ECB/2016/13) über die Erhebung granularer Kredit- und Kreditrisikodaten ist. Teil I behandelt die allgemeine Methodik, Teil II die einzelnen Datenattribute, während Teil III anhand von Fallstudien spezielle Geschäfte und Sonderfälle erläutert, ohne zusätzliche Anforderungen zu setzen. Behandelt werden insbesondere Reverse-Repurchase-Agreements (Reverse Repos), mehrgliedrige Schuldner- bzw. Produktstrukturen, Projektfinanzierungen, Factoring und Handelsforderungen, Verbriefungen sowie syndizierte Kredite und andere Mehrgläubigerinstrumente. An Reverse-Repos wird detailliert gezeigt, wie sie als besicherte Kredite instrumentenbezogen, ohne Netting, in den AnaCredit‑Datensätzen (Instrument, Financial, Counterparty‑Instrument, Protection received, Instrument‑Protection received) zu melden sind, einschließlich bilateraler, CCP‑geklärter und Tri‑Party‑Konstellationen. Weitere Fallstudien illustrieren u. a. syndizierte Kredite mit unterschiedlicher Risikoteilung und Priorität der Sicherheiten, teilweise durch staatliche Stellen garantierte Kredite, gemeinschaftliche Haftung mehrerer Schuldner, traditionelle True‑Sale‑Verbriefungen mit SPV und die Meldepflicht für Servicing‑Rechte. Das Dokument verweist außerdem auf ergänzende Excel‑Beispiele („Complete reports.xlsx“) und enthält bibliografische Angaben wie ISBN 978‑92‑899‑3003‑1, DOI 10.2866/700946 und EU‑Katalognummer QB-02-17-605-EN-N.

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