Credit data reporting - Reporting instructions v8.0 (published 11 December 2025)

08.12.2025 Ausgabe v8.0

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Zusammenfassung

Es handelt sich um ein öffentliches Reporting-Handbuch „Credit data reporting (LUOTI) – Reporting Instructions“, herausgegeben von der Bank of Finland (Financial Stability and Statistics) gemeinsam mit der Finanzaufsicht FIN-FSA. Die vorliegende Fassung ist Version 8.0 vom 11.12.2025; im Dokument ist eine detaillierte Änderungshistorie der Versionen 1.0 bis 8.0 mit jeweils überarbeiteten Kapiteln und Ergänzungen enthalten. Grundlage der Datenerhebung sind die EU-Verordnung zur Erhebung statistischer Informationen durch die EZB (2533/98, geändert durch 2015/373), das Gesetz über die Bank von Finnland (214/1998) sowie die AnaCredit-Verordnung (EU) 2016/867 der Europäischen Zentralbank (ECB/2016/13), ergänzt um nationale Anforderungen. Das Handbuch beschreibt Zweck und Nutzung der granularen Kreditdaten für Statistik, Geldpolitik, Risikomanagement, Finanzstabilitätsanalyse, makroprudenzielle Politik, Forschung und Bankenaufsicht (einschließlich SSM) sowie das EZB‑System zur Überwachung von Verstößen (Regulation ECB/2022/31). Es legt fest, welche Institute in Finnland berichtspflichtig sind, erläutert den Reporting-Umfang, das Datenmodell (Schemas, Record-Struktur, Schlüsselkennungen), die Attributtypen (Code-Listen, numerische, Datums‑, String- und Zinsfelder) sowie die detaillierten Tabellen‑ und Attributstrukturen für Gegenpartei‑, Instrument‑, Schutz‑, Risiko‑ und Buchhaltungsinformationen. Ein Schwerpunkt liegt auf der technischen und inhaltlichen Ausgestaltung von Attributen wie Gegenparteiidentifikatoren (einschließlich LEI und RIAD), Wirtschaftssektor und ‑tätigkeit, Firmengröße, Kreditstatus, Instrumenttyp, Zins- und Betragsfeldern, Default- und Performing-Status, Wertberichtigungen, Fair-Value-Änderungen, Forbearance, Prudential Portfolio und Carrying Amount. Spezielle Kapitel behandeln „Exiting credit“ (inkl. Ausbuchung, Verkauf und Abschreibung von Krediten), Inter-MFI-Einlagen (inkl. Zentralbankeinlagen), die Meldung unautorisierter Sollüberziehungen mit einem ausführlichen Tabellenbeispiel sowie Fälle, in denen bestimmte Attribute bei solchen Überziehungen nicht zu melden sind. Abschließend wird eine „Identifier mapping file“ beschrieben, mit der Änderungen an eindeutigen Kennungen (Gegenpartei-, Vertrags-, Instrument- und Schutz‑ID) gemeldet werden, um die von der AnaCredit-Verordnung geforderte Kontinuität sicherzustellen, einschließlich der zu verwendenden Codeliste „CL_MPPBL_IDNTFR_TYP_AC“ und der technischen Struktur der Mapping-Einträge.

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